In seiner Rede spannte Faßbender einen breit gefächerten historischen Bogen von den Gründer des Vereins, Dr. Karl Wallenstein sowie Dr. Matthias Klober, der sich als „Armenarzt“ im sozialen Bereich engagiert, hin zu dem Heimatforscher, Kurt Hebach, der in den 1960er Jahren maßgeblich an der Wiederaktivierung des KKV mitgewirkt hatte bis zur Neuzeit. Hebach hat dazu beigetragen, dass die ambulante Pflege in AKK starten konnte. In den 90er Jahren erweiterte der KKV seine soziale Palette um die Alltagshilfe, die seitdem durch die Landeshauptstadt bezuschusst wird. Vor dem Hintergrund der Hilfebedürftigkeit appellierte Faßbender an Goßmann, sich für eine Aufstockung des Zuschusses für Personal im sozialen Bereich weiterhin nachhaltig einzusetzen. Der KKV kann derzeit auf das engagierte Mitwirken seiner Fachkräfte bauen, die im Durchschnitt täglich 140 Menschen betreuen.
Der Trägerverein sei im AKK-Bereich als Brückenkopf zwischen Wiesbaden und Mainz eingebettet. „Ich hätte heute gerne sowohl OB Sven Gerich als auch Michael Ebling begrüßt“, machte Faßbender deutlich. Beide waren durch anderweitige Termine leider verhindert. Das Jubiläum würdigte der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, dessen Grußbotschaft der KKV-Geschäftsführer Frank Scholz verlas. Zu den Gratulanten gehörte auch Kastels Ortsvorsteherin Christa Gabriel, die im Namen ihrer Kollegen aus Amöneburg und Kostheim Glückwünsche überbrachte. . Der Kasteler Vereinsringsvorsitzende Josef Kübler, überbrachte für die beiden Vereinsringe Kastel und Kostheim sowie für die Interessengemeinschaft Amöneburger Vereine, Glückwünsche. Auch eine überraschend große Anzahl an Vereinsvertretern aus AKK, Vertreter der Kirchengemeinden aber auch örtliche Politiker waren zu dieser Feier gekommen. Eingerahmt wurde die akademische Feier mit einer musikalischen Darbietung der „Ton-Artisten“, der Kasteler Musikanten, die unter der Leitung von Sabine Wiesmann stehen.