Haus Maaraue

Die Ganzheitlichkeit im Bereich der Pflege und der Alltagshilfen - Erweiterung unserer Angebote

Bau und Einrichtung eines „KKV Tages- und Gesundheitszentrums“

Mit der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juni 2015 haben wir unsere Satzung geändert. Die ambulante Pflege und unsere Alltagshilfen wurden nicht verändert. Wir haben vorausschauend gedacht. Wir haben das kleine Wörtchen „ambulante“ aus unserer Satzung gestrichen. Damit eröffnen wir uns die Möglichkeit, zukünftig grundsätzliche und umfassendere Pflegeleistungen anbieten zu können.

Mit Presseartikel vom 31. August 2015 haben wir nun begonnen, aktiv für unsere Idee, eines „KKV Tages- und Gesundheitszentrums“ innerhalb von AKK zu werben. Wir wollen endlich innerhalb von AKK für alte, kranke und sonstige pflegebedürftige Menschen eine dringend notwendige Tageseinrichtung schaffen. Dort sollen all die Menschen zusammen kommen können. Schon vor einigen Jahren waren einzelne Mitglieder mit diesem Thema an den Vorstand herangetreten. Damals konnten wir dies noch nicht angehen, nicht umsetzen. Jetzt ist dies anders, die Zeit ist dafür da und ebenso der Nachfragebedarf. Wir haben uns eine fachbezogene Expertise eingeholt. Wir haben konkret nachgefragt, ob es Bedarf an solche einer Einrichtung gibt? Und wenn ja, für welche Menschen und für welche Anzahl? Wir haben ausschließlich auf AKK bezogen den Bedarf ermittelt. Wir haben einen Einzugsbereich von 5 Fahrminuten – 10 Fahrminuten und 15 Fahrminuten als Grundlage vorgegeben. Dabei stellte sich heraus, dass im Einzugsbereich von 10 Fahrminuten für ca. 28 Tagespflegeplätze dringender Bedarf besteht. Und das besagt, dass für jeden dieser Ganztagsplätze 4 Personen in Frage kommen. Dies bedeutet also, dass innerhalb von AKK weit über 100 Tagespflegeplätze notwendig sind. Und wenn dann noch die umliegenden Städte und Gemeinden, die linke Rheinseite, also Mainz und Umgebung dazu kämen? Kaum auszudenken, wie viele Plätze dann notwendig wären.

Was wollen wir mit diesem „ KKV Tages- und Gesundheitszentrums“ erreichen? Wir wollen einerseits, dass alte, kranke und pflegebedürftige Menschen einen gemeinsamen Ort haben, sich zusammenfinden können, um ihren Tag zu gestalten. Auch sollen ältere, geistig und körperlich fit, sehen und hautnah erleben, wie alle gemeinsam miteinander umgehen, insbesondere mit an Demenz erkrankten Menschen.

Andererseits aber auch wollen wir den Angehörigen die Möglichkeit bieten, ihre Angehörigen mal für ein paar Stunden oder an Tagen in der Woche zu uns zu bringen. Die so erreichte eigene Freizeit könnte dann z.B. für einen Theaterbesuch, für einen Friseurtermin, für ein Schwimmbadbesuch, für mal rausfahren, mal was anderes sehen und hören und vieles mehr genutzt werden. Damit verschaffen sich diese Menschen wieder Kräfte, die so dringend notwendig sind, um ihre Angehörigen dann wieder weiter zuhause pflegen und versorgen zu können. Und wenn dann noch versorgungsnahe Bereiche, wie eine Fußpflege, eine Physiotherapie, ein praktischer Arzt und Weitere ihre Räume innerhalb unseres Zentrums hätte? Viele zusätzliche Wege und Zeiten blieben dann den Angehörigen, aber auch den alten Menschen erspart.

Was bleibt nun für uns alle zu tun? Wir brauchen dringend ein für uns bezahlbares entsprechendes Grundstück, eine Immobilie. Keine einfache Sache innerhalb von AKK. Aber wir haben die Hoffnung, dass sich hier etwas auftun könnte. Und – wir brauchen natürlich unsere Mitglieder, die uns einerseits mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen. Aber wir brauchen, neben den möglichen staatlichen Zuschüssen und Darlehen auch Spenden aus der Bevölkerung, aus der Geschäftswelt. Und all dies könnte dann dazu beitragen, dass dieses – unser aller Zentrum – kein Traum bleibt, sondern relativ zeitnah nun seiner Umsetzung entgegen sehen kann.